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Monitoringberichte «Rassismusvorfälle in der Beratungsarbeit»

Das Dokumentations- und Monitoringsystem (DoSyRa) sammelt Rassismusvorfälle aus der Beratungspraxis und stellt seine Ergebnisse in Form eines Jahresberichts vor.

Berichterstattung

Einmal jährlich wird auf der Grundlage des anonymisierten Teils der DoSyRa-Datenbank ein Auswertungsbericht zu den erfassten Beratungsfällen verfasst und veröffentlicht. Zu diesem Zweck müssen die Beratungsstellen ihre Fälle bei der Dateneingabe nach einem analytischen Raster kategorisieren. Auf der Grundlage dieser Daten werden die Monitoringberichte erstellt.

Bisherige Berichte

Methodik

In einer ersten Projektphase wurde in Zusammenarbeit mit den beteiligten Anlauf- und Beratungsstellen ein Monitoring- und Fallerfassungssystem (Dokumentationssystem Rassismus - DoSyRa) konzipiert und erstellt. Seit 2008 ist die Datenbank in Betrieb und wird kontinuierlich in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten optimiert.

Beim Dokumentations- und Monitoringsystem (DoSyRa) handelt es sich um eine gemeinsam genutzte Datenbank, die sowohl der internen Fallführung als auch der Gesamtbeobachtung dient. Die beteiligten Beratungsstellen speisen die von ihnen behandelten Fälle darin ein. Der sensible Teil der Persönlichkeitsdaten ist ausschliesslich für die eingebende Stelle zugänglich. Die übrigen Daten enthalten das anonymisierte Profil des Falles.

Die Fallerfassung beruht auf Wahrnehmungen, Erfahrungen und Einschätzungen der betroffenen Menschen und der beratenden Fachpersonen. Die Fallerzählungen werden mit der Datenerfassung in analytische Merkmale von Diskriminierungsfällen übersetzt. Die einzelnen Merkmale wurden von den beteiligten Fachpersonen gemeinsam erarbeitet und werden laufend optimiert.

Nachdem sämtliche Vorfälle von allen Beratungsstellen dokumentiert sind, werden die Angaben von der koordinierenden Fachstelle humanrights.ch nochmals überprüft mit dem Ziel, allzu subjektive Elemente bei der Zuordnung durch die Beratungsperson so weit wie möglich auszublenden. Damit soll eine möglichst grosse Einheitlichkeit in der Begriffszuordnung gewährleistet werden.